Ich kenne schon den mitleidigen Blick, verbunden mit der Bemerkung: „Ach, du fährst nach Borkum!? Naja, ich fahre in den Süden – so ein bisschen Sonne brauch ich schon!“
Am schlimmsten ist die Wetterkarte: „Im Norden Regen!“ Im Norden stimmt – aber nicht auf Borkum! Aus eigener Erfahrung weiß ich: Festlandwetter hat mit dem Inselwetter nichts, aber auch gar nichts zu tun. Zwei Wochen Regen im Norden und zur selben Zeit zwei Wochen Sonnenschein auf der Insel sind nicht außergewöhnlich. Borkum kann mit rund 2000 Sonnenstunden im Jahr aufwarten und zählt damit zu den sonnenreichsten Orten Deutschlands!
Das Borkumer Hochseeklima hat offizielle Bestnoten – als einzige der ostfriesischen Inseln ist Borkum vollständig vom Meer umgeben und bietet echtes Hochseeklima. Es wirkt wie eine natürliche Soleinhalation, ist stoffwechselaktivierend, lindert Atemwegsbeschwerden sowie Herz- und Kreislauferkrankungen, normalisiert Störungen des vegetativen Nervensystems und der Schilddrüsenfunktion und stärkt den Organismus. Es ist schadstoff- und pollenarm – nicht umsonst trägt Borkum seit 2013 die Auszeichnung „Europas erste allergikerfreundliche Insel“.
Ein schöner Sommer oder auch Herbst auf der Insel – etwas Schöneres gibt es nicht. Wer schon mal im Winter die Insel besucht hat, weiß: Bedingt durch das Meer ist es zum Teil wärmer als auf dem Festland. Da gibt’s viel Sonnenschein, eine gute, klare Luft – und wenn man Lust hat, sitzt man draußen und trinkt einen Glühwein.
Wer es nicht glaubt: ausprobieren und wundern.